ViaRhôna ist eine als „Véloroute - Voie Verte“ ausgelegte Radstrecke mit 815 Kilometern Länge. Noch ist sie nicht durchgängig fertiggestellt. Sie wird später den Genfer See nahezu autofrei mit dem Mittelmeer verbinden. Dabei bietet sie eine formidable Möglichkeit, die touristischen Highlights der durchquerten Regionen auf vergnügliche und familienfreundliche Weise kennenzulernen. Über das mehr oder minder sportliche Radfahren hinaus bildet diese „sanfte“ Art der Fortbewegung eine „erneuerte“ Form des Tourismus, bei dem sich Land und Leute, Kultur und historisches Erbe, reizvolle Flusslandschaften sowie önologische und gastronomische Erlebnisse zu einem harmonischen Ganzen fügen. Die Strecke führt den Radreisenden, immer an der Rhone entlang, von den Bergriesen der Alpen zu den Stränden der Camargue. Als einer der Höhepunkte durchquert sie die malerischen Landschaften der südlichen Provence mit ihren Dörfern auf Felsspornen, Lavendelfeldern und Olivenhainen. Im Sommer 2017 wird die Strecke der ViaRhôna durchgängig mit einer definitiven oder provisorischen Beschilderung ausgestattet sein.

ViaRhôna im Detail

Die Strecke führt entlang oder zumindest in unmittelbarer Nähe der Rhone (rund zwei Drittel der Gesamtlänge). Dabei gibt es zwei Arten der Verkehrsführung. Die Teilstücke als „Voie Verte“ sind ausschließlich Radfahrern und anderen nicht motorisierten Fortbewegungsarten vorbehalten. Teilstücke, als „Véloroute“ bezeichnet, führen über möglichst verkehrsarme Straßen mit Autoverkehr. Sie sind also etwas weniger für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Ein Radweg zur Entdeckung des Kulturerbes der Region Auvergne Rhône-Alpes

Jeder Abschnitt zeigt reiche regionale Vielfalt: von den Voralpen zu den urbanen Uferpromenaden im Herzen von Lyon, von den Weinterrassen der Côtes du Rhône bis zu den Schlössern von Saint-Vallier oder Tournon... Ein schier unermesslicher touristischer Reichtum! ViaRhôna erschließt sowohl die Wassersport- und Flussaktivitäten als auch das Kulturgut und die lokalen Produkte aus Landwirtschaft und Weinanbau.
All das kann man in Form einer Radreise entlang des Flusses erleben. Aber es bietet sich auch die Möglichkeit zu einer festen Unterkunft, von der aus man dann die einzelnen Departements auf den zahlreichen autofreien Radstrecken durchstreift, die von der ViaRhôna abzweigen, um neue Gebiete zu erkunden. Heute mehr denn je steht die ViaRhôna auf Erfolgskurs. Zahlreiche Touristikunternehmen bieten entlang des Fernradwegs neue Dienstleistungen an. Und die Destination findet bei der europäischen Kundschaft großen Anklang.